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Brummich Projekt

Im Rahmen des Modul M.A. SKT2 2017/2018 gibt es folgendes Projektangebot:

PDF-Version

  • Testverfahren professionell durchführen können.
  • Auswertungsprotokoll überprüfen und bei Bedarf überarbeiten.
  • Gewichtung und Skalierung der musikalischen Grundfertigkeiten.
  • Entwurf eines Musikalitätsprofils.
  • Durchführung und Auswertung bei Kindern zwischen 8 - 12 Jahren.
  • Einschätzung der Relevanz der einzelnen Bereiche des Musikalitätsprofils Überprüfung des Durchführungssettings.
  • Revision und Fertigstellung des Brummich-Testverfahrens.
  • Die  Teilnehmenden  sollten  im  Erkennen  von  gesungenen  Tonhöhen,  Intervallen  und  Rhythmus einigermaßen  sicher  sein.  Musikalische  Vorerfahrungen  (Instrument,  Chor)  wären  vorteilhaft.

Hintergrund:

Im Kontext Singen mit Kindern fällt immer wieder auf, dass es einigen Kindern sehr leicht fällt, Melodien und Rhythmen zu erarbeiten, während andere Kinder deutlich mehr Probleme damit haben. Die Schwierigkeiten der sogenannten „Brummer“ können unterschiedliche Gründe haben, die von der individuellen stimmlichen Aktivität bis hin zu einem wenig ausgeprägten musikalischen Gehör reichen. Um diese Kinder gezielt fördern zu können, sollte eine Identifikation der Störungsschwerpunkte erfolgen. Bisher gibt es in Deutschland keine Diagnostik, die sich mit „Brummer“-Kindern befasst. Die in der deutschen Literatur dazu vorhandenen Empfehlungen sind größtenteils unspezifisch. Auf der Basis einer ausführlichen Befunderhebung, könnte ein zielführendes Interventionsprogramm für diese Kinder entwickelt werden. Wir möchten zunächst einen Überprüfungsbogen zur Erfassung gesanglicher Vorfähigkeiten erstellen. Im zweiten Schritt soll ein Übungsprogramm für die verschiedenen musikalischen Teilbereiche entwickelt werden.

Teilnehmende:

  • Wir suchen Kinder im Alter von 8-12 Jahren
  • Falls Sie bemerken, dass Ihr Kind beim Singen Schwierigkeiten hat, freuen wir uns besonders über eine Teilnahme
  • Aber auch Kinder, die beim Singen sehr „treffsicher“ sind, dürfen an dem Projekt teilnehmen

Ablauf:

  • Die Kinder sollen u.a. Töne und Tonabstände nachsingen, Töne einordnen und Melodien nachsingen

Gewinn:

  • Wir erstellen für jedes Kind ein Profil der einzelnen musikalischen Fähigkeiten
  • Auf Wunsch können die Stärken und noch entwicklungsfähige Bereiche des Kindes ausführlich besprochen werden
  • Falls das Projekt erfolgreich zu Ende geführt wird, könnten singende Kinder zukünftig gezielter gefördert werden und hätten damit eine bessere Aussicht auf ein unbeschwertes Singen mit Spaß.

Kontakt:

Wenn Sie und/oder ihr Kind Interesse an dem Projekt haben oder zunächst noch Fragen dazu klären möchten, melden Sie sich bitte per Mail oder Telefon bei der Projektmitarbeiterin
Daniela Kühn: Kuehn.danielamh-hannover.de

 

Lehrveranstaltungen

  • Verfahren zur Beurteilung von Stimme und Stimmstörung
  • Einführung in stimmtherapeutische Behandlungskonzepte
  • Stimmt die Stimme?
  • Tutorenmodell Stimme im SpeechLab 

Fortbildung: Methodenkombinierte Stottertherapie nach dem Hannoveraner Modell

In der Stottertherapie nach dem Hannoveraner Modell wurden Ansätze aus den etablierten Methoden verknüpft und erweitert. Ziel ist es ein möglichst natürliches Sprechen zu ermöglichen. Neben der Modifikation des Stotterns hin zu flüssigerem Sprechen wird dies vor allem über das Erlernen eines natürlich pausierenden Sprechstils basierend auf der Ruheatmung ermöglicht.

Die Therapieform wird seit nunmehr 12 Jahren im Sommercamp für stotternde Jugendliche von der Leibniz Universität Hannover sowie im ambulanten Therapiealltag erfolgreich durchgeführt. Sie hilft den betroffenen Personen ihr Verhalten wahrzunehmen und zu beeinflussen.

Atmung, Artikulation und Blockierungsauflösungen gehören ebenso zu dieser Therapieform, wie medien- und theaterpädagogische Elemente.
Stotternde lernen so ihr Kommunikationsverhalten auf verschiedenen Ebenen zu verändern und sich körperlich und sprachlich zu präsentieren.

Patrik Wurster und Daniel Hirschligau, Stottertherapeuten mit langjähriger Erfahrung aus Intensivtherapie und ambulanter Therapie, zeigen in Theorie und vor allem in praktischen Übungen, wie Stottertherapie auch im ambulanten Setting funktionieren kann und dass ein spannungsarmes und trotzdem natürliches, individuelles Sprechen für die Betroffenen möglich ist.

Im Anschluss an das Seminar erhalten die Teilnehmenden die in Kooperation
mit der Leibniz Universität Hannover entwickelte Trainings-CD, die Übungen zu allen Bausteinen der Therapie beinhaltet.

Ort:

KIST - Kompetenz in Sprachtherapie, Hannover, Dieckmannstr. 1

Termin: 15. / 16. April 2016
Zeiten: Freitag:     11.00 - 19.00 Uhr
Samstag: 09.00 - 16.00 Uhr
Teilnehmer:  max. 19
Fortbildungspunkte: 16
Kosten:

229,- Euro

Sommercamp 2016: Camp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene am Steinhuder Meer

Das Institut für Sonderpädagogik (Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie) organisiert eine Intensivtherapie für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren. Unter der kollektiven Leitung von Dr. Christiane Miosga und Jana Pflughoft sowie eines erfahrenen Therapeuten- und Betreuerteam lernen die Teilnehmenden zunächst, sich mit sich selbst und dem eigenen Sprechen auseinanderzusetzen, um dann im Anschluss das eigenen Kommunikationsverhalten neu zu erarbeiten und zu gestalten. Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie, akademischen Sprachtherapeutinnen und –therapeuten, Mitarbeitern aus anderen pädagogischen  Bereichen sowie Tutoren und Studierenden des Lehrgebiets Sprach-Pädagogik und -Therapie. Aich in diesem Jahr wird es wieder eine Invivo-Gruppe geben, die sich speziell mit dem Übertrag in den Alltag Beschäftigen wird.

Das grundlegende Konzept der Team-Gruppentherapie (TGT) nach Prof. R. Bindel ist in den letzten Jahren immer weiterentwickelt worden und stellt inzwischen eine breit kombinierte, integrative Methodenauswahl dar, die spezifische Sprechtechniken beinhaltet und sich zudem handlungsorientierter theater- und medienpädagogischer Elemente zur Schulung von Ausdrucksverhalten und Präsentation bedient. Das Gleichgewicht zwischen Teilnehmern und Therapeuten sowie betreuenden Studierenden ermöglicht sowohl eine intensive und individuelle Unterstützung, als auch viele Gelegenheiten zu Kommunikation und Austausch mit unterschiedlichen Dialogpartnern.

Eine Anmeldung ist unter www.sommercamp-stottern.de möglich.

Nächster Termin: 08.07. - 17.07.2016

Ort: Pfarrhof Bergkirchen, 31556 Wölpinghausen, Nähe Steinhuder Meer

Für weitere Informationen steht Ihnen Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17397, Mobil 0176 – 96 81 41 79 oder per E-Mail unter jana.pflughoftifs.uni-hannover.de gern zur Verfügung. 

Bewilligung des DAAD-Drittmittelprojektes Partnerschaften für den Gesundheitssektor (PAGEL) „Knowledge Transfer by Global Unity“ für den Zeitraum 2015-2018

Knowledge Transfer by Global Unity – Multilateral East African-German Partnership in Speech Language Pathology (SLP) lautet der Titel des vom DAAD bewilligten Projektes im Rahmen von Partnerschaften für den Gesundheitssektor. Das multilaterale Kooperationsvorhaben zwischen der Sebastian Kolowa Memorial University (Tansania), der Makarere University (Uganda) und der Kenyatta University (Kenia) beabsichtigt den gemeinsamen strukturellen sowie inhaltlichen Aufbau einer sprachtherapeutischen Ambulanz an der langjährigen Partneruniversität Sebastian Kolowa Memorial University (SEKOMU). Diese Ambulanz, welche als Modell für den gesamten ostafrikanischen Raum fungieren soll, dient der Durchführung und Supervision von sprachtherapeutischer Diagnostik, Therapie und Beratung analog zum Vorbild der Hochschulambulanz der Leibniz Universität Hannover. Im Ambulanzaufbau wird eine innovative Fortbildungsreihe zur Ausweitung der sprachtherapeutischen Versorgung mit ostafrikanischem und internationalem Dozentenaustausch sowie zunehmender Vernetzung und Kooperation sprachtherapeutischer ExpertInnen in Ostafrika integriert. Das Vorhaben wird über einen Zeitraum von vier Jahren ab Januar 2015 unterstützt.

Trainings-CD Stottern ab sofort erhältlich

© S. Pflughoft

Die Trainings-CD zum Sommercamp Stottern ist fertig und kann ab sofort unter der E-Mail-Adresse der Hochschul-Ambulanz bestellt werden.

Die CD enthält Übungen und Anleitungen zu den Bereichen:

  • Entspannung und Selbstwahrnehmung
  • Progressive Muskelentspannung
  • Autogenes Training
  • Atmung
  • Atemfragmentiertes Sprechen
  • Artikulation
  • Gestaltung des Sprechens
  • Stimme und Tonträger
  • Auflösen von Blockierungen
  • Abstimmung im Gespräch
  • Sicherheitstraining

Sommercamp für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene am Steinhuder Meer

Das Institut für Sonderpädagogik (Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie) organisiert eine Intensivtherapie für stotternde Jugendliche und junge Erwachsene ab 13 Jahren. Unter der kollektiven Leitung von Dr. Christiane Miosga und Jana Pflughoft sowie eines erfahrenen Therapeuten- und Betreuerteam lernen die Teilnehmenden zunächst, sich mit sich selbst und dem eigenen Sprechen auseinanderzusetzen, um dann im Anschluss das eigenen Kommunikationsverhalten neu zu erarbeiten und zu gestalten. Das Team besteht aus Mitarbeiterinnen der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie, akademischen Sprachtherapeutinnen und –therapeuten, Mitarbeitern aus anderen pädagogischen  Bereichen sowie Tutoren und Studierenden des Lehrgebiets Sprach-Pädagogik und -Therapie. In diesem Jahr wird es auch erstmals eine neue Invivo-Gruppe geben, die sich speziell mit dem Übertrag in den Alltag Beschäftigen wird.

Das grundlegende Konzept der Team-Gruppentherapie (TGT) nach Prof. R. Bindel ist in den letzten Jahren immer weiter entwickelt worden und stellt inzwischen eine breit kombinierte, integrative Methodenauswahl dar, die spezifische Sprechtechniken beinhaltet und sich zudem handlungsorientierter theater- und medienpädagogischer Elemente zur Schulung von Ausdrucksverhalten und Präsentation bedient. Das Gleichgewicht zwischen Teilnehmern und Therapeuten sowie betreuenden Studierenden ermöglicht sowohl eine intensive und individuelle Unterstützung, als auch viele Gelegenheiten zu Kommunikation und Austausch mit unterschiedlichen Dialogpartnern.

Eine Anmeldung ist unter www.sommercamp-stottern.de möglich.

Nächster Termin: Freitag, 1. August bis Sonntag, 10. August 2014

Ort: Pfarrhof Bergkirchen, 31556 Wölpinghausen, Nähe Steinhuder Meer

Für weitere Informationen stehen Ihnen Manuela Puck und Jana Pflughoft vom Institut für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover, unter Telefon +49 511 762 17397, Mobil 0176 – 96 81 41 79 oder per E-Mail unter jana.pflughoftifs.phil.uni-hannover.de oder manuela.puckifs.phil.uni-hannover.de gern zur Verfügung. 

Auftakt des Projekts
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

Im Mai haben die ersten Aufnahmen der Pilotstudie zum Projekt "Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom" stattgefunden. Dazu besuchten zwei Familien die Hochschul-Ambulanz, um mit ihren Kindern dort eine gemeinsame Kontruktionsaufgabe zu lösen sowie ein Bilderbuch zu betrachten.

Die in diesem Rahmen entstandenen Aufnahmen werden in den nächsten Wochen von Studierenden des Bachelorstudiengangs Sonderpädagogik hinsichtlich der Interaktion zwischen den Müttern und ihren Kindern ausgewertet.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter folgendem Link:
"Emotionale Abstimmung in frühen Eltern-Kind-Interaktionen bei Kindern mit Down Syndrom"

 

 

Konstruktionsaufgabe (© Thies)
Studierende beobachten die Datenerhebung vom Technikraum der Ambulanz (© Thies)

Workshop zum Thema: "Sprachentwicklung fördern, für Sprechanlässe sorgen, Fragetechniken kennen und anwenden, Schwerpunkt: dialogisches Bilderbuchlesen"

Im Rahmen der Tagung "Früh übt sich – … Professionalität – Auftritt – Selbstbewusstsein" des Bildungswerks ver.di am 27. Februar 2014 veranstaltet Frau Dr. Andrea Fuchs einen Workshop zum Thema "Sprachentwicklung fördern, für Sprechanlässe sorgen, Fragetechniken kennen und anwenden, Schwerpunkt: dialogisches Bilderbuchlesen".

 Die Tagung richtet sich an verantwortliche Fachkräfte in Kindertagesstätten, Kindergärten, Horten sowie an andere Professionelle aus den Bereichen Erziehung, Gesundheit, Soziales und Bildung.

 Anmeldungen sind unter www.erfolgreich-weiterbilden.de möglich.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Sommercamp für stotternde Jugendliche 2013

© K.Bolz

Im Sommer 2013 ist das Team der Abteilung Sprach-Pädagogik und –Therapie wieder ins Sommercamp mit stotternden Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefahren. 10 Tage arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Therapeutenteams sowie Studierende der Masterstudiengänge zusammen mit den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 10tägigen Sommercamps.

Neben den Therapieeinheiten am Vor- und Nachmittag hatten die Klienten in  vielfältige Kommunikationsräumen Möglichkeiten ihr Ge- und Erlerntes anzuwenden und auszuprobieren.

Die umfängliche Nachsorge via skype wurde in diesem Jahr auch ausgebaut. Die neue Nachsorge CD zum eigenständigen Üben und Memorieren ist bald fertig und wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren persönlichen Fortschritt zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns über dieses gelungene Projekt und sagen danke an alle Mitwirkenden und Klienten!

2. Auflage der Sommercamp Trainings CD in Kürze fertig

© S. Pflughoft

Im Jahr 2012 erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps zum ersten Mal eine Sommercamp Trainings CD. Diese wird im Alltag unterstützen die erlernten Techniken einzusetzen und weiter anzuwenden. Eine erste Befragung hat ergeben, dass sie in vielen Bereichen als hilfreich von den Klienten eingeschätzt wird. Im vergangenen Jahr hat das Therapeutenteam bereits an einer zweiten optimierten Auflage gearbeitet, so dass die neue CD in Kürze fertig gestellt sein wird.

Neben Übungen die Sprechtechniken vermitteln, vertiefen und erinnern sollen, sind auch andere Bereiche wie Entspannung und Sprechgestaltung enthalten. Ein beiliegendes Booklet enthält die nötigen Einführungstexte und Erklärungen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die CD im Rahmen der Intensivtherapie. Andere Interessierte können sich bei Fragen gern an das Team wenden.

Wir wünschen viel Erfolg mit dem Trainingsprogramm.