• Zielgruppen
  • Suche
 

LeibnizConnect

Projektbeschreibung und -ziele

Seit Wintersemester 2015/2016 läuft an der Leibniz Universität Hannover ein Projekt zur Sprachlernunterstützung von Geflüchteten (LeibnizWerkstatt) mit Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Ziel ist es Studierende für die Situation von Menschen mit Fluchterfahrung zu sensibilisieren und sie über Weiterqualifizierung und fachliche Unterstützung zu befähigen, Sprachlernbegleitung für Geflüchtete zu leisten.

Die Gesamtleitung des Projekts liegt bei der Leibniz School of Education und beim Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover. Neben zahlreichen Instituten und regionalen Vereinen ist auch das Institut für Sonderpädagogik Abteilung Sprache in die Angebotsentwicklung einbezogen.

Das Projekt „LeibnizConnect“ das im Rahmen der LeibnizWerkstatt initiiert wurde hat zum Ziel Diversitätsexpertisen (insbesondere Mehrsprachigkeit und Multikulturalität) in Hochschule und Studierendenschaft mit der Praxis zu verbinden und nutzbar machen.

Die Abteilung Sprachpädagogik und Sprachtherapie des Instituts für Sonderpädagogik blickt auf langjährige Erfahrung in der Kooperation und partizipativen Forschung mit internationalen Einrichtungen u.a. mit Subsahara-Afrika und Indien zurück. Die Themenbereiche Mehrsprachigkeit und Multikulturalität sind feste inhaltliche Bestandteile der sprachpädagogischen und sprachtherapeutischen Studiengänge. Gleichzeitig wird unsere Studierendenschaft erfreulicherweise immer multikultureller. Austauschstudierende unserer ausländischen Partneruniversitäten oder mehrsprachige junge Menschen aus Deutschland, die einen Beruf im Bereich Sprachpädagogik oder Sprachtherapie anstreben bringen durch ihre Biografie bereits Diversitätsexpertise mit. Diese Kompetenzen sollen im Rahmen von LeibnizConnect praxisbezogen genutzt werden. Den Ausgangspunkt liefert dabei die aktuelle Thematik der Sprachlernunterstützung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen. Die Besonderheiten dieser Gruppe werden fokussiert im Konzept der „Bewältigungsorientierten Sprachlernunterstützung“ (Stitzinger & Lüdtke, 2016) das traumapädagogische Elemente mit denen sprachlich kultureller Vielfalt im Rahmen von Sprachlernen verbindet. Das Gedankengut dieses Konzepts bildet die Basis für weiterführende Aktivitäten in der Elementarpädagogik sowie Primar- und Sekundarstufe, besonders auch in Ausrichtung auf das Thema „Inklusion“.

Projektplan

© Ehlert